Darmkrebs in Deutschland

Jedes Jahr sterben rund 25.000 Menschen an Darmkrebs und fast 60.000 erkranken neu daran.

Dabei ist Darmkrebs zu 90% heilbar oder sogar vermeidbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird.

Darmkrebs ?!?

Als Darmkrebs werden Krebserkrankungen des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Mastdarms (Rektumkarzinom) verstanden. Dabei erkrankt die Schleimhaut des Dickdarms.

Darmkrebs entsteht aus entarteten Polypen in rund 10 Jahren. Und genau dort liegt der große Vorteil: Wenn Sie regelmäßig Vorsorge machen, werden diese Veränderungen entdeckt und können meistens bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) entfernt werden.

Aus der Forschung kennt man heute unterschiedliche Faktoren, die das Risiko für Darmkrebs erhöhen.

Dazu gehören:

  • Alter

Darmkrebs galt lange Zeit als eine altersbedingte Erkrankung. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken steigt mit dem 60. Lebensjahr stark an.  Zahlen des DKFZ – des deutschen Krebsforschungszentrums – zeigen dass das Lebensalter immer noch eine hohe Rolle spielt, aber Studien aus anderen Ländern (z.B. Kanada) zeigen auch, das immer mehr jüngere Menschen an Darmkrebs erkranken.

  • Ernährung

Ein leidiges Thema, oder? Eigentlich wissen wir auch genau, dass wir oft das Falsche und dann auch noch zuviel davon essen. Eine ausgewogene Ernährung ist das Ziel. Viel Gemüse und genügend Ballaststoffe, dafür weniger Fleisch – vor allem rotes Fleisch.

  • Alkohol

Und jetzt auch noch der Alkohol. Weniger ist einfach mehr, wenn es um das Risiko geht an Darmkrebs zu erkranken.

  • Bewegung

Mehr Bewegung im Gegenzug zur Ernährung und zum Alkohol ist aber genau das richtige Mittel. Aber auch hier keine Angst: Mehr Bewegung heißt nicht Hochleistungssport. 30 min Bewegung beinhaltet aber auch Spazieren gehen, Fahrrad fahren, Rasenmähen oder sogar den Abwasch zu erledigen.

  • Übergewicht

Mit genügend Bewegung und einer guten Ernährung, verhindern Sie auch gleichzeitig das Risiko durch Übergewicht an Darmkrebs zu erkranken.

  • familiärer Darmkrebs und

Welche Rolle spielen tatsächlich die Gene? Laut neusten Erkenntnissen doch eine größere Rolle. Schauen Sie sich doch dazu direkt das Video von Frau Prof. Möslein an.

Sollte also in Ihrer direkten Familie schon einmal an Darmkrebs erkrankt ist, ist eine engmaschige Vorsorge der beste Schutz. Sprechen Sie mit ihrem Hausarzt oder Hausärztin und lassen sich speziell zu diesem Thema informieren.

  • chronische Darmerkrankungen

Zu den chronischen Darmerkrankungen gehört Morbus Crohn oder die Colitis ulcerosa. Bei diesen Darmerkrankungen kommt es zu einer Entzündung des Darms, häufig mit der Folge von wiederkehrenden Bauchschmerzen und Durchfall.

Das Tückische an Darmkrebs ist, dass er oft jahrelang im Darm wächst, ohne Symptome zu verursachen. Oft werden – gerade bei Männern – aber auch Symptome „übersehen“. Plötzlicher Gewichtsverlust wird vielleicht eher als ein gutes Zeichen gesehen – oder – über unreglmäßigen Stuhlgang spreche ich ja auch nicht auf dem nächsten Pokerabend – oder – ich habe da mal ein wenig Bauchschmerzen…

Die beste Vorsorge nutzt jedoch nur etwas, wenn sie auch in Anspruch genommen wird.

Darmkrebsfrüherkennungsprogramme haben in den letzten 30 Jahren schon dazu geführt, dass die Neu- und Sterbezahlen erheblich gesunken sind. Mit der Einführung der immunologischen Tests 2017 sind wir unserem Ziel Darmkrebs aufzuhalten schon einen guten Schritt weitergekommen. 2019 wurde ein erstes Einladungsverfahren auf den Weg gebracht.

Vorsorge ist einfach: In Deutschland haben Sie mit 50 bzw. 55 Jahren Anspruch auf einen Blut-im-Stuhl Test, der von ihrer gesetzlichen und auch der privaten Krankenkasse bezahlt wird. Sie müssen nur einen Termin bei ihrem Arzt/Ärztin ausmachen. Dann dorthin fahren, Wartezeit einrechnen, den Test zuhause durchführen und die Probe wieder zum Arzt bringen. Dann noch auf ein Ergebnis warten (wenn etwas gefunden worden ist) und zum Schluss noch das Abschlussgespräch führen – mit Wartezeit und Fahrzeit.

Bild des immoCARE-C Blut-im-Stuhl Test zur individuellen Darmkrebs-Früherkennung

Bild des immoCARE-C Blut-im-Stuhl Test zur individuellen Darmkrebs-Früherkennung

“Keine Zeit” war gestern. Werden Sie jetzt aktiv! Sind Sie jünger als 50 bzw. 55 Jahren? Einfach Sie den Test nach Hause bekommen? Dann sehen Sie hier einen orangenen Button:

Jede Vorsorge ist besser als keine Vorsorge

„Keine Zeit“ war gestern! Sie brauchen nur 5 min um diesen Stuhltest zu machen.

Das sagen Menschen, die den Test gemacht haben:

Häufig gestellte Fragen

Hier die häufigsten Fragen zum Thema Darmkrebs
Ich habe keine Magenbeschwerden, sollte ich trotzdem einen Test machen?

Wenn Du dich in im Alter zwischen ca 40 – 60 Jahren befindest, oder in der Familie Darmkrebserkrankungen schon gefunden worden sind, solltest du auf jeden Fall die Darmkrebsfrüherkennung durchführen. Darmkrebs verursacht im Anfang keine Beschwerden.

Durch eine regelmäßige Testteilnahme kann man das Risiko eingrenzen.

Wie sicher ist der Blut-im-Stuhl-Test?

Der immoCARE Test ist mit 12 Studien (u.a. mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg) in seiner Qualität sehr gut belegt und damit der Test in Deutschland mit den meisten Studien.

Ich habe eine Einladung zur Darmkrebsfrüherkennung von meiner Krankenkasse erhalten. Warum soll ich jetzt für einen Test bezahlen?

Das ist eine gute Frage. Natürlich erhälst du einen immunologischen Blut-im-Stuhl-Test (iFoBT) auch kostenlos bei deinem Arzt. CARE diagnostica bietet dir aber die Möglichkeit diesen Test zuhause ohne Termin und Wartezeit zu machen.

Muss ich eine Darmspiegelung machen?

Wenn der Test Blut im Stuhl nachweist, dann empfehlen wir dringend mit ihrem Hausarzt oder Hausärztin einen Termin ausmachen um das Ergebnis zu besprechen um herauszufinden, wo das Blut herkommt. Die anschließende Darmspiegelung ist der Gold-Standard. Bei einer Darmspiegelung werden Polypen direkt entfernt .

Bild des immoCARE-C Blut-im-Stuhl Test
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